Freitag, 30. November 2012

Stadt der Zukunft - Zukunft der Stadt in Europa


Gestern abend war ich auf einer Podiumsdiskussion der SPD-Fraktion im Darmstädter Stadtparlament eingeladen. In einer Veranstaltungsreihe setzt sich die Fraktion mit der zukünftigen Stadtgesellschaft auseinander. Gestern abend ging es um das soziale Zusammenleben in der Stadt und wie wir das zukünftig gestalten wollen. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau e.V., Michael Siebel, MdL und Vorsitzender der AWO Ludwigshafen und Hanno Benz, Vorsitzender der Stadtverordnetenfraktion haben wir sehr angeregt über ganz unterschiedliche Aspekte des städtischen Zusammenlebens und vor allem über soziale Sicherheit diskutiert. Es wurde deutlich, dass wir keine Generation Jugendlicher mehr verlieren dürfen, dass wir quartiersbezogene Sozialarbeit benötigen und dass wir Rahmenbedingungen eines sozial abgesicherten Zusammenlebens schaffen müssen. Dazu müssen alle Ebenen vom Stadtteil bis Europa gemeinsam dafür sorgen, dass auch Mittel dafür zur Verfügung stehen. Die schwarz-gelben Sparpläne sind hier die falsche Antwort, denn Investitionen in gute Arbeit, in Bildung und in hochwertige und bezahlbare Daseinsvorsorge sind auf lange Sicht vernünftig.


Besonders gefreut habe ich mich, dass ich aus europäischer Perspektive mit diskutieren konnte, an welchen Stellen Rahmenbedingungen gesetzt werden. Ein koordinierte Arbeitsmarktpolitik ebenso wie gut ausgestattete und vor allem zielgenaue Förderung aus Europa kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass das Zusammenleben in der Stadt gelingt. Wer sich sozial und persönlich abgesichert fühlt, bietet seinen Kindern eine Perspektive, kann sich engagieren und zu einer lebendigen Stadtkultur beitragen. Schön, dass die Veranstaltung auch sehr gut besucht war, das zeigt, dass den Menschen die Zukunft der Stadt ein Anliegen ist.



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